Energieversorgung

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Grün produzierter Strom stellt eine zentrale Säule der Energiewende dar. In Deutschland lag zum Beispiel der Anteil der Erneuerbaren Energien im Jahresdurchschnitt zuletzt bei 32,2%. Es kann aber je nach Jahreszeit, Wetterbedingungen, Tageszeit und Abnahmemengen bereits heute zu Situationen kommen, wo die Erneuerbaren den Stromverbrauch bis zu 100% abdecken können.

Durch erneuerbare Energien kann naturgemäß nicht ständig Strom erzeugt werden. Gleichzeitig muss trotz der volatilen Strommengen die Grundlastfähigkeit gegeben sein. Um diese zu gewährleisten, müssen saisonale Langzeitspeicher her, die unsere Gesellschaft auch dann mit erneuerbarer Energie versorgen, wenn einmal kein Wind weht und keine Sonne scheint. Auch für die Bundesregierung ist die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie eine Schlüsseltechnologie für den Umbau des Energiesystems.

Wasserstoff als Energieträger kann hierbei als einzige grüne Technologie große Energiemengen ohne nennenswerte Verluste über einen langen Zeitraum einspeichern.

Nicht zu vergessen ist, dass bereits heute gewaltige Forschungsgelder in die Brennstoffzellentechnologie fließen, um die Technik so günstig zu gestalten, dass sie langfristig zu den bestehenden Prozessen, die auf Öl oder Kohle basieren, konkurrenzfähig ist. Große Erfolge konnten hierbei schon in der Senkung der Investitionskosten von Anlagen und Steigerung der Wirkungsgrade von Elektrolyseuren erreicht werden.

Gebäude

Ein weiterer wichtiger und häufig unterschätzter Aspekt in diesem Sektor ist die Energieversorgung von Gebäuden. Hierbei lässt sich Wasserstoff ebenfalls gewinnbringend integrieren, da die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme optimal genutzt werden kann.